DEUTZER ZENTRALWERK DER SCHÖNEN KÜNSTE

  • 1 Front Blick auf Eingang.jpg
  • IMG_0427.jpg
  • IMG_0676.jpg
  • IMG_3007.jpg
  • Konferenzraum_2.jpg
  • Tor 22_2.jpg
  • Tor22_2.jpg
  • Tor22_5_web.jpg
  • index.jpg
  • raum13 DZK Hof Bhne1_web.jpg
  • raum13 DZK Schmiede1_web.jpg
  • raum13 DZK Schmiede3_web.jpg
  • raum13 DZK_Hof mit Tafel_web.jpg


Wo in den 1860ern die Wiege des Ottomotors stand und die Weltmotorisierung ihren Ausgangspunkt fand, findet man heute den raum13_Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste – ein innovatives Stadtkunstprojekt im rechtsrheinischen Köln oszilierend zwischen Stadtgeschichte und Stadtentwicklung. 

Seit 2011 erwecken Anja Kolacek und Marc Leßle mit Ihren Iszenierungen die alte Industriebrache des einstigen Weltkonzerns Klöckner-Humboldt-Deutz zu neuem Leben und machen sie so zu einer der aufregendsten Kulturstätten Kölns. Die Transformation dieses Stadtraums über Generationen hinweg ist beispielhaft für die Umwälzung unserer Gesellschaft und steht im Fokus der künstlerischen Arbeiten im raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste. Schichten der Vergangenheit werden freigelegt und in ständig neue Bezüge zur Gegenwart und zu zukünftigen Entwicklungen gesetzt. 

Es ist ein rizomathischer Ort für experimentelle und politische Kunst sowie Schnittstelle von Theater, Tanz, Performance, Musik, Medien und Bildenden Künsten. Zugleich wird aber auch ein Diskurs-Raum geschaffen, in dem über gesellschaftliche, politische und kulturelle Tendenzen und Möglichkeiten diskutiert werden kann. Ergebnis kann die Entwicklung und Realisierung neuer Formate und (Kunst-)Formen sein.


raum13 ist keine reine Ortsbezeichnung für Räumlichkeiten im Rechtsrheinischen, sondern vor allen Dingen ein Ort, an dem Räume erst ausgehandelt und im sozialpolitischen Sinne produziert werden. Das Anliegen besteht gerade darin, Räume zu re-organisieren, ihre Struktur zu de- konstruieren und von dort künstlerische Prozesse freizusetzen. Hierdurch können neue Theater / Kunsträume performativ/aktiv generiert werden, die sich fernab von traditionellen Guckkastenbühnen oder White Cubes bewegen. 

Vom Goehte Institut auf der Liste der 10 nennenswerten, kulturell genutzten historischen Industrieanlagen gekürt, entstehen hier partizipativ und prozessorrientiert Erinnerungslandschaften ebseno wie Bildungs- und Denklandschaften.

raum13 Pressestimmen: http://www.raum13.com/service/press.php

raum13 Videotrailer: https://www.youtube.com/watch?v=yG-bM_u8MqM

Thematische Fokussierung:

Schönheit der Vergänglichkeit #3-1 mehr...

Das Land Utopia #1-3 mehr...

Initiatoren:

raum13 Kolacek & Leßle mehr...

Die Presse schreibt:

Das renommierten GOETHE-INSTITUT setzt raum13 auf die Liste der 10 wichtigsten Projekte in der BRD, die sich erfolgreich mit der kulturellen Nutzung von historischen Industrieanlagen beschäftigten. Auf dieser Liste sind noch u.a. so bekannte Institutionen wie das Muffatwerk München, das Radialsystem V Berlin, die Kulturbrauerei Berlin und die Zeche Carl Essen. Wir, Anja Kolacek und Marc Leßle, werden unser Bestes geben, dieser Benennung, die wir als Auszeichnung empfinden, auch in Zukunft gerecht zu werden. (Goethe Institut / Bettina Rehmann und Daniel Marschke / April 2014) 

"ANGESAGT-RAUM13-Anja Kolacek und Marc Leßle, öffnen mit ihrem politisch-philosophischen Projekt "RAUM13" Räume an der Schnittstelle von Tanz, Schauspiel, Musik und bildender Kunst. Dafür gibt es weder ein festes Ensemble noch eine feste Spielstätte. Vielmehr soll an immer anderen Orten mit unterschiedlichen Gastkünstlern der Konflikt zwischen Politik, Kunst und Leben künstlerisch reflektiert werden. Das aktuelle Projekt " Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste", bei dem leer stehenden Gebäude von Klöckner Humboldt Deutz zu einer offenen Plattform für Theater , Tanz , Kunst , Musik und Medien umgenutzt werden, wurde bereits vom Goethe Institut ausgezeichnet- experimentell und äußerst spannend! (Marco Polo Stadtführer Köln 2016)

"Aus dem Hauptsitz des Motorenherstellers Deutz AG ist das „Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste“ geworden. Was das Traditionsunternehmen zurückließ, dient Kreativität als Requisite und die alten Räume als Bühne für die Kunst. ...Die Fundstücke, die der Weltkonzern bei seinem Umzug zurückließ, haben Leßle und Kolacek gewissenhaft gesammelt und ganze Räume rekonstruiert. Ob Gehaltsabrechnungen in D-Mark, die Strichliste zur Betriebsratswahl, die Sirene in der Werkshalle oder das Pin-Up-Girl im Spind eines Mitarbeiters – in jedem Winkel des Zentralwerks warten Erinnerungen an die industrielle Blüte der Baracke. Sie bilden das perfekte Bühnenbild für die Produktionen von raum 13. „Die Räume geben uns den Inhalt vor, nicht anders herum“, sagt Kolacek. „Von der Industrialisierung bis zur Digitalisierung der Welt.“ (Kölner Stadt-Anzeiger - Annika Leister 13.09.2013)

„…dem außergewöhnlichsten Spielort, den die Kölner Theaterszene derzeit zu bieten hat." (Kölner Rundschau Thomas Linden 7.2.12 Nr. 32 Kultur)

„Eine aufregende neue Spielstätte.“  (Henriette Westphal/Dorothea Marcus, akt Theaterzeitung)

„Anja Kolacek und Marc Leßle halten die Kölner auf Trab. Nach dem Tanzhaus interim (…) sind die beiden Avantgardisten schon wieder fündig geworden, diesmal im Stadtteil Deutz.“ (Arnd Wesemann - Tanz)

„...Seitdem vergeht kaum ein Monat, in dem nicht etwas Neues aus dem DZK auf der Deutz- Mülheimer Straße zwischen Zoo- und Mülheimer Brücke drängte.“ (Romy Weimann - StadtRevue 04-12)

„Raum für Kultur - „Ich gebe dir Platz, du machst was draus....Anja und Marc machen „Raum“ zur Bühne. (RAUM FUER KULTUR // null22eins // Robert Filgner - 01.07.11)

„Viele offene Türen zum „raum13" Seit einem Jahr wird in Deutz erfolgreich Theater gemacht“ (Thomas Linden // Kölner Rundschau // Kultur // 23. Juni 2012)  

„Der Beweis ist erbracht, hier kann man Kunst produzieren....Kolacek & Leßle verfügen über kühnen Unternehmergeist.“  (Thomas Linden, Rundschau, 29.Juni 2011)

„Kamikaze im Kulturpalast - Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ist zu einem interdisziplinären Kulturort geworden: Eine Bilanz nach acht Monaten. Im letzten Juni wurde es aus der Taufe gehoben, in einem regelrechten Kraftakt: in wenigen Monaten hatten Anja Kolacek und Marc Leßle von „raum13“ aus einer völlig verfallenen Fabrik der Deutz AG, die sie für mehrere Jahre zwischennutzen können, einen inspirierenden Kunstort über drei Stockwerke geschaffen und es vollmundig „Deutzer Zentralwerk der schönen Künste“ getauft.“ (akt Theaterzeitung – Dorothea Marcus 01.03.12)

"Dieses Gebäude hat so viele Räume und Eingänge, dass man jedes Mal einen anderen betreten könnte. Diesmal geht es in der Riesenfabrik der ehemaligen Deutz AG durch einen Seiteneingang in den dunklen, schachtartigen Saal. Innen ist eine Fläche aus Europaletten aufgebaut, Steine liegen davor. Man könnte sich kaum einen Ort vorstellen, der besser zu Günter Eichs Hörspiel passt, das noch unter dem Eindruck des Krieges geschrieben ist und eine Welt in Trümmern beschreibt, die leer von Werten, Sicherheiten, Gewissheiten ist."  (akt Theaterzeitung – Dorothea Marcus 01.09.12)


Viele offene Türen zum „raum13" Seit einem Jahr wird in Deutz erfolgreich Theater gemacht Von THOMAS LINDEN // Kölner Rundschau // Kultur // Samstag 23. Juni 2012 - 23.06.12  +

 

Die Kunstfabrik // Anja Kolacek und Marc Leßle über ihr Projekt Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste // StadtRevue 04-12 // Interview: Romy Weimann - 01.04.12  +

 

KAMIKAZE IM KULTURPALAST // Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ist zu einem interdisziplinären Kulturort geworden: Eine Bilanz nach acht Monaten // Dorothea Marcus // akt Theaterzeitung - 01.03.12  +

 

raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste // Junge Künstler in die Fabrik // Choises // Hans Christoph- Zimmermann im Gespräch mit Anja Kolacek und Marc Leßle von raum13 über den Produktionsraum "Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste" - 01.07.11  +

 

raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste // RAUM FUER KULTUR // null22eins // Robert Filgner - 01.07.11  +

 

KR KÖLNER KULTUR / 8.6.11 Osten bekommt neuen Spielort Ehemalige Verwaltung der KHD-Werke wird zum „Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste" Von Thomas Linden - 08.06.11  +

 

raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste // Tanz // Arnd Wesemann Anja Kolacek und Marc Leßle halten die Kölner auf Trab. - 01.06.11  +