JETZT IST ZEIT

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HERZLICH WILLKOMMEN!

RAUM13 PRESSESTIMMEN

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, LIEBES PUBLIKUM, LIEBE FREUNDE UND FÖRDERER VON RAUM13,

glanzvoll und erfolgreich wurde am Freitag, den 13. September 19 das raum13 FESTIVAL: ZEITSPIRALFEDERN #2 im Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste in Köln-Mülheim eröffnet. Bis zum 10. Oktober werden bei diesem transdisziplinären Festival Expert*innen aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Politik und Bürgerengagement mit dem Kölner Publikum zusammen kommen, um gemeinsam zu der thematischen Schwerpunktsetzung Kunst & Quartier die Skizze einer Stadt-Utopie programmatisch sichtbar zu machen. Gemeinsam soll so unsere zukünftige Lebenswelt im Herzen des interessantesten Entwicklungsgebietes, des Otto-Langen-Quartiers, in Köln gestaltet werden.

Wir möchten Sie hiermit herzlich einladen sich einen persönlichen Eindruck von der Veranstaltungsreihe zu verschaffen und würden uns freuen, Sie an einem der nachfolgenden Wochenenden bei uns begrüßen zu können. Programmdetails

Wie sähe eine Stadt aus, die sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander Mittelpunkt und Maßstab bildet?

Basierend auf den in den letzten acht Jahren durchgeführten Projekten sowie vor dem Hintergrund der europaweiten Ausschreibung des Geländes seitens NRW.Urban richtet raum13 mit den künstlerischen Projekten seit 2018 den Fokus auf einen kollaborativen Planungsprozess zur Entwicklung eines Quartiers mit menschlichem Maßstab, in dem Kunst und Kultur als auch bürgerschaftliche Beteiligung nachhaltig, sprich von Anfang an, statt nachträglich oder nur symbolisch miteinbezogen werden. 

Die Frage „Wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen?“ führte im Rahmen des Projekts LAB 1869 ZUKUNFTSWERK STADT 2018 und 2019 zu verschiedenartigen konkreten Antworten und Beispielen mit Vorbildcharakter für die Entwicklung des zukünftigen Otto und Langen-Quartiers. Zu nennen sind hier z.B. Exrotaprint in Berlin, die Samtweberei in Krefeld, Frizz23 in Berlin, das Genossenschaftsprojekt wagnis in München oder das Obdachlosenprojekt in Köln.

So konnten wir mit den beteiligten Expert*innen, u.a. die Architekten Christian Schaller und Bodo Marciniak, die über umfassende und Jahrzehnte lange praktische Erfahrungen in der Umgestaltung bestehender Gebäudekomplexe verfügen wichtige Informationen für die weitere Planung und Entwicklung des Stadtquartiers gewonnen werden.

Ebenfalls unter den geladenen Expert*innen war Prof. Dr. Uwe Schneidewind - Präsident des Wuppertal Institut für Klima/Umwelt/Energie, Barbara Förster, Leiterin des Kulturamts der Stadt Köln, Kulturamtsreferent der Stadt Köln a.D. Dr. Winfried Gellner sowie Prof. Dr. h.c. Hans-Joachim Gehrke, Althistoriker der Universität Freiburg und ehemaliger Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, der als Resümee seiner Beteiligung sagt: 

„Das LAB 1869 – Zukunftswerk Stadt zeigt exemplarisch, wie Partizipation erreicht und gefördert werden kann. Hier geht es um einen Raum in der Nähe, den man zu einem Raum der Nähe umgestalten kann. Und da es um Gestaltung geht, kommt in diesem Projekt der Kunst eine besondere Rolle zu, ganz zu Recht: Kunst setzt Partizipation voraus und fördert sie damit auf besondere Weise.“

Einen wertvollen Beitrag leistete Ralf Leppin der das Genossenschaftsmodell der Indianersiedlung in Köln vorstellte. Ein Finanzierungsmodell was in der Kunst und Kultur ein interessantes Vorbild sein könnte.

Ein vielfältiges Zusammenleben mit polydimensionalen Räumen, die verschiedenartige Antworten auf derzeit brisante stadtgesellschaftliche Fragen ermöglichen, kann unserer Ansicht nach nur erreicht werden, wenn die unterschiedlichsten Perspektiven, u.a. vertreten durch Prof. Dr. Christof Breidenich, Multimedia-Performancekünstler und Professor für Mediendesign an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, aus der Denkmalpflege, vertreten durch Prof. Dr. Walter Buschmann (RWTH Aachen), aus der Kreativwirtschaf, vertreten durch die Projekte der Kölner KulturPaten e.V. und Jack in the Box e.V., aus soziokultuerellen Projekten u.a. vertreten durch Jutta Pöstges (KAT18) oder Linda Rennings (Heimatlos in Köln e.V.) als auch die Landesinitiative StadtBauKulturNRW, vertreten durch Dr. Hanna Hinrichs, an der Quartiersentwicklung beteiligt werden.

Aufbauend auf diesem wertvollen und erfahrenen Netzwerk aus Expert*innen und Unterstützer*innn und den letzten acht Jahren inhaltlicher und organisatorischer Arbeit ist die raum13 gGmbH bestrebt mittels der Mit- und Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger, einer Entwicklung aus dem Bestand, Nutzungsmischung, kultureller Vielfalt und sozialer Integration weiter an einer konkreten Umsetzung in einen gemeinwohlorientierten Stadtteil zu arbeiten.

AUSGANGSSITUATION

Auf der letzten in öffentlicher Hand befindlichen Fläche im rechtsrheinischen Köln, auf ca. 5ha zwischen Deutz und Mülheim, soll das „Otto und Langen Quartier“ entstehen. Aus der ersten Gasmotorenfabrik der Welt, wo der Verbrennungsmotor die Dampfmaschine ablöste und dieser Motor bis in die heutige Zeit den Antrieb für Mobilität maßgeblich bestimmt, entsteht ein neues Stadtquartier. Im Herzen von Köln steht ein aus ideeller und auch baulicher Sicht potenzielles Weltkulturerbe, ein Zeuge der letzten mehr als 150 Jahre Moderne. An diesem Ort der Innovation ist mit dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ein Freiraum des Denkens und ein gesellschaftlicher Spielraum entstanden, der aus der Kraft der Kunst und Erinnerung uns für die zukünftigen Gegenwarten inspiriert und als Skizze für das im Prozess befindliche Quartier verstanden werden will. Als Akteur im Schnittfeld zwischen Kunst und Stadtgesellschaft arbeitet die raum13 gGmbH an der Produktion von Zwischen-Räumen als Begegnungsräume, die nicht nur Schichten der Vergangenheit zum Vorschein bringen, sondern auch eine ebenfalls vielschichtige Stadt-Utopie skizzenhaft gestalten. Auf Stadt bezogen, bieten Zwischen-Räume Antworten auf die Frage, wie wir gemeinsam leben wollen. Konkrete Fragestellungen, die mit künstlerischen Herangehensweisen neu beleuchtet werden, reichen von der Zukunft von Mobilität und Arbeit hin zu der Schaffung neuer Bildungs- und Wohnlandschaften.

Herzliche Grüße Anja Kolacek, Marc Leßle und das gesamte raum13-Team


  • raum13 • Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste

  • Deutz Mülheimer Straße 147-149 Köln
  • http://www.raum13.com
  • http://www.facebook.com/Raum13"
  • Ticketvorbestellung: ticket@raum13.com 
  • Videotrailer: https://www.youtube.com/watch?v=yG-
  • Foto: raum13 Kolacek&Leßle

Das renommierte Goethe-Institut setzt raum13 auf die Liste der 10 wichtigsten Projekte in der BRD, die sich erfolgreich mit der kulturellen Nutzung von historischen Industrieanlagen beschäftigen. Auf dieser Liste sind noch u.a. so bekannte Institutionen wie das Muffatwerk München, das Radialsystem V Berlin, die Kulturbrauerei Berlin und die Zeche Carl Essen. Wir, Anja Kolacek und Marc Leßle, werden unser Bestes geben, dieser Benennung, die wir als Auszeichnung empfinden, auch in Zukunft gerecht zu werden.

Deutze Geschichte - Die Bedeutung dieses Orts ist kaum zu ermessen: Es war nicht Stuttgart, es war nicht Detroit. Es war an einer Durchfahrtsstraße auf der rechten Rheinseite, wo der Viertaktmotor entstand. - page1image21603136WELT AM SONNTAG - VON FRANK LORENTZ - 26.05.19

Projektinitiative will "Stadt der Zukunft" entstehen lassen - KÖLNISCHE RUNDSCHAU - VON DIANA HASS - 02.05.19 

Auf den Punkt // … ob die Kölner selbst wissen, wo das Herz ihrer Stadt zu suchen ist, speziell das industrielle Herz? - KÖLNER STADT ANZEIGER - VON BARBARA SCHOCK WERNER aufgezeichnet VON JOACHIM FRANK - 26.06. 2018

Stadt will KHD-Gelände kaufen – Verhandlungen mit Landesgesellschaft NRW Urban – Künstler organisieren „Zukunftswerk Stadt“ – KÖLNER STADT ANZEIGER - VON HELMUT FRANGENBERG – 04.05.18

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ZEITSPIRALFEDERN FESTIVAL #2
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20. September
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