JETZT IST ZEIT

  • P4227361.jpg
  • index.jpg
  • DSC1214.jpg
  • DSC2360.jpg
  • DSC9465.jpg
  • DSC9533.jpg
  • DSC9804.jpg
  • DSC9873.jpg
  • DSC07345.jpg
  • DSC07348.jpg

GEMEINSAM HOFFEN AUF DIE STADT! 

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, LIEBES PUBLIKUM, LIEBE FREUNDE UND FÖRDERER VON RAUM13,

wir bedauern sehr, dass gegen die raum13 gGmbH jetzt eine Räumungsklage gerichtsanhängig ist. Natürlich werden wir uns weiterhin um eine einvernehmliche Lösung bemühen. Dabei freuen wir uns über die breite Unterstützung. Politiker*innen aller demokratischen Parteien im Kölner Stadtrat sowie zahlreiche und namenhafte Vertreter*innen aus Kunst, Wissenschaft, Design, Denkmalschutz, Architektur, Recht, Stadtentwicklung und Stadtgesellschaft stehen uns zur Seite und sind Teil unserer Bewegung. Eine ausführliche Berichterstattung im Kölner Stadtanzeiger finden Sie hier. Am 22.Mai verabschiedet nun der Rat der Stadt Köln eine richtungsweisende Resolution zum Verbleib von raum13 und setzt damit ein lautes Signal für Kunst und Stadtentwicklung.

Besuchen Sie unsere Installation! Wir haben für Sie ab 16. Mai Samstags und Sonntags von 14-18 Uhr geöffnet. (Eintritt 12 Euro / 8 Euro ermäßigt). Corona Massnahmen hier
 
Das Quartier für zu Hause! Unser Buch Zukunft Werk Stadt für 50 Euro kann in unserem Kiosk vor Ort erworben werden. Auf Wunsch senden wir auch gerne Exemplare des Buches zuzüglich Versandkosten zu. Zur Unterstützung hat das Studio Breidenich eine Siebdruckedition aufgelegt, die für kleines oder großes Geld (50x70cm, 3farbig, Holzrahmen oder 13x18cm, 1farbig, Schutzhülle) erhältlich sein wird. Der Erlös fließt komplett in das Projekt! Kiosköffnungszeiten ebenfalls ab 16. Mai Samstags und Sonntags von 14-18 Uhr. 

Im Zuge der Verkaufsbestrebungen des Eigentümers wurde der raum13 gGmbH zum 30. April 2020 die Kündigung ausgesprochen. Die Zukunft des Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste und damit auch der Gasmotorenfabrik Deutz ist durch diese Entwicklung in hohem Maße gefährdet. 

Am 22. Mai 2020 verabschiedet der Rat der Stadt Köln eine richtungsweisende Resolution zum „Otto-&-Langen-Quartier“ und setzt damit ein lautes Signal für Kunst und Stadtentwicklung.

Mit dem überparteilichen Beschluss des Rats der Stadt Köln im März, den bisher in Privatbesitz befindlichen Verwaltungstrakt der ersten Gasmotorenfabrik im Mülheimer Süden über das  besondere Vorkaufsrecht in die öffentliche Hand zu überführen, hat die Stadt Köln bereits Verantwortung für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des „Otto-&-Langen-Quartiers“ übernommen. Mit der Resolution bezieht sie nun – wieder mit bemerkenswerter Einigkeit im Rat – Stellung dazu, wie dieser Prozess gestaltet werden soll: Im Quartier soll unter Berücksichtigung des kulturellen Erbes und des Denkmalschutzes ein urbaner Nutzungsmix aus Wohnen, Soziales, Kunst und Kultur sowie Gewerbe entstehen – und zwar mit der Kunst im Zentrum. Laut Erklärung soll die Künstlerinitiative raum13 gGmbH, die seit 2011 dafür Sorge trägt, dass die Industriebrache des einstigen Weltkonzerns Klöckner-Humboldt-Deutz nicht Vergessen und Verfall preisgegeben sondern in eine zukunftsträchtige Entwicklung geführt wird, weiter „Ankerpunkt“ für „eine ganzheitliche Entwicklung des Quartiers“ bleiben. Der Rat  spricht sich explizit für den Verbleib von raum13 in den Räumen des Verwaltungsriegels des sechs Hektar großen ehemaligen Industrieareals aus und fordert den Eigentümer, einen privaten Investor, auf, seine Anfang Mai ausgesprochene Räumungsklage zurückzuziehen und die Kündigung auszusetzen. 

Mit diesem kraftvollen Bekenntnis zu raum13 wird die Bedeutung des jahrelangen Einsatzes der Initiative im Speziellen und die Rolle von Kunst und Kultur in der Stadtentwicklung im Allgemeinen gewürdigt. Mit beachtlicher Deutlichkeit unterstreicht der Rat, dass die Stadt Köln in diesem Entwicklungsprozess neue Wege beschreiten will. Die Resolution bekräftig nicht nur die Ernsthaftigkeit, mit der die Stadt Köln an einem innovativen Entwicklungskonzept arbeiten möchte, sondern setzt auch ein lautes Signal, dass der Kunst dabei eine zentrale Rolle zuzuschreiben ist. Dieses Signal schallt weit über das „Otto-&-Langen-Quartier“ hinaus und sollte auch vom derzeitigen Eigentümer gehört werden. Der Kauf des Areals durch die Stadt und der Verbleib von raum13 wären die ersten Schritte hin zur Umsetzung eines Projektes, mit dem Köln zu einem europaweiten Vorbild in Sachen Stadtentwicklung werden könnte.

Am 26.März 2020 stimmte der Stadtrat in außergewöhnlicher Atmosphäre im Festsaal des Gürzenich einstimmig der Beschlussvorlage der Verwaltung zu. Die Verwaltung hat mit der Beschlussvorlage Satzung über das besondere Vorkaufsrecht für das Gebiet Otto und Langen-Quartier in Köln-Mülheim nach § 25 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 Baugesetzbuch die grundsätzliche Bedeutung für die Entwicklung des gesamten Bereiches erkannt. Seit dem 08. April 2020 auch im Kölner Amtsblatt verbrieft. Die Verwaltung wurde mit den Verhandlungen beauftragt.

Einigkeit in der Kölner Bürgerschaft! Die für den 13.03.2020 geplante Solidaritätsaktion im Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste wurde aus Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber abgesagt. Dennoch haben sich zahlreiche hartnäckige Unterstützer*innen zu Wort gemeldet. Auf unserem neuen YouTube-Kanal finden Sie die ersten veröffentlichten Videobotschaften, in den nächsten Tagen werden weitere folgen. Bürger*innen appellieren in diesen Videobotschaften an die politischen Entscheidungsträger*innen und weisen auf die mit dem Kauf verbundene einzigartige Chance für Köln hin. Zeigen Sie gerne Ihre Unterstützung durch Kommentare und schließen Sie sich den Botschaften an. 
 
Einigkeit auch in den vorherigen politischen Gremien! Die Frage, ob das ehemalige KHD-Gelände an der Deutz-Mülheimer Straße wie die umliegenden Gebiete zu Höchstpreisen an Private verkauft wird, oder ob die Stadt selbst ein Vorkaufsrecht in Anspruch nimmt, um eine vorbildliche Quartiersentwicklung und den Erhalt der Industriedenkmäler zu sichern, wurde in mehreren Gremien bereits beantwortet. Der Stadtentwicklungsausschuss hat sich am 16.03.2020 einstimmig für den Kauf ausgesprochen, ebenso wie zuvor bereits der Liegenschaftsausschuss am 10.03.2020.

Einigkeit bei allen demokratischen Parteien: Am 07.02.2020 starteten Vertreter*innen aus der Politik eine beherzte Rettungsaktion. Über alle Parteigrenzen hinweg einigten sich CDU, Grüne, SPD, Linke und FDP auf eine gemeinsame Erklärung zum Otto-&-Langen-Quartier. Die Vertreter*innen aus den Ausschüssen Kultur, Stadtentwicklung und Liegenschaften sprachen sich einstimmig für den Verbleib von raum13 als Ankerpunkt zur Entwicklung des Quartiers aus. Zudem sollen die zum Verkauf stehenden Flächen von der Stadt Köln erworben werden und in eine verantwortungsbewusste Entwicklung übergehen, die die Gemeinwohlrendite für Kölnerinnen und Kölner ins Zentrum stellt. Parteiübergreifende Erklärung "Aufbruch in eine neue Art der Stadtentwicklung in Köln" 

Aktuelle Pressestimmen:

 

Hier finden Sie die Links zu den 1. Unterstützungserklärungen:

 

Hier finden Sie noch weitere Informationen zum Reallabor 1869 Zukunfts Werk Stadt: 

Wir freuen uns, wenn wir hoffentlich bald wieder persönlich mit Ihnen ins Gespräch kommen können. Bis dahin sind wir natürlich über digitale Wege zu erreichen. 
 
Herzliche Grüße
Anja Kolacek, Marc Leßle und das gesamte raum13- Team
raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste
Deutz-Mülheimer Straße 147-149, Köln 
www.raum13.com 

 


Weitere News



Keine Einträge gefunden.