JETZT IST ZEIT

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HERZLICH WILLKOMMEN!

raum13 Videotrailer: https://www.youtube.com/watch?v=yG-

LAB 1869 ZUKUNFTSWERK STADT 05. Mai - 18 Uhr bis 03. Juni - 18 Uhr 

Stadt will KHD-Gelände kaufen – Verhandlungen mit Landesgesellschaft NRW Urban – Künstler organisieren „Zukunftswerk Stadt“ – Kölner Stadt Anzeiger – von Helmut Frangenberg 04.05.18

Spektakulärer Erfolg – Kölner Stadt-Anzeiger – Geburtsstätte des Otto-Motors bleibt – von Dirk Riße – 19.12.17 

Petition

Künstler wünschen sich Vielfalt im ehemaligen Industrieareal – Kölner Stadt-Anzeiger –Neues Veedel für Mülheim – Wohnen im Kunstobjekt // von Helmut Frangenberg – 22.06.2017

Das renommierte Goethe-Institut setzt raum13 auf die Liste der 10 wichtigsten Projekte in der BRD, die sich erfolgreich mit der kulturellen Nutzung von historischen Industrieanlagen beschäftigen. Auf dieser Liste sind noch u.a. so bekannte Institutionen wie das Muffatwerk München, das Radialsystem V Berlin, die Kulturbrauerei Berlin und die Zeche Carl Essen. Wir, Anja Kolacek und Marc Leßle, werden unser Bestes geben, dieser Benennung, die wir als Auszeichnung empfinden, auch in Zukunft gerecht zu werden.

Kulturelle Räume sollen erhalten bzw. in neuen Quartieren mitgeplant werden.Brigitta von Bülow auf die Frage: Mit welchem Vorschlag wollen Sie 2018 die Kulturstadt Köln voranbringen? Prof. Klaus Schäfer: Der Umbau der Deutz-Mülheimer Straße und des Deutzer Hafens muss auch Kulturräume ermöglichen. (Kölner Stadt-Anzeiger 29.12.2017)

 

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, LIEBES PUBLIKUM, LIEBE FREUNDE UND FÖRDERER VON RAUM13, 

es geht in den kommenden Monaten um nichts weniger als um das Otto-Langen-Quartier. Seit 2016 führt raum13 Gespräche mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zur Zukunft des Quartiers, das gerade inmitten des alten Mülheimer Gießerei-Geländes entsteht.

Nach einer Petition ist es uns gelungen, Einblicke in die aktuellen Planungsprozesse zu erhalten und in Gesprächen zu erreichen, dass weitaus mehr historische Gebäude erhalten bleiben sollen als bislang geplant. Außerdem konnten wir für die Idee einer gemeinwohlorientierten Quartiersplanung mehrere Akteure, darunter drei Stiftungen, sensibilisieren.

Nun beabsichtigt die landeseigene Gesellschaft NRW.Urban überraschenderweise, die von ihr vor fast 23 Jahren erworbenen Flächen im Otto-Langen-Quartier nicht mehr weiter selbst zu entwickeln, sondern kurzfristig zu veräußern. In nur wenigen Wochen soll die 5 Hektar große Liegenschaft europaweit für den Verkauf ausgeschrieben werden. Schon bald könnte also ein heute noch nicht bekannter Investor die bereits gelegten Karten für die Zukunft des gerade entstehenden Stadtviertels neu mischen.

Für uns war diese aktuelle Entwicklung Anlass, unser Programm noch einmal vom Kopf auf die Füße zu stellen, denn mit dem Verkauf des Areals geht es ungleich rasanter als erwartet um die Gestaltung unserer zukünftigen Lebenswelten im Herzen des interessantesten Entwicklungsgebietes in Köln.

Ab dem 5. Mai bis zum 3. Juni 2018 verwandelt sich das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste für einen Monat in die transdisziplinäre Werkstatt  LAB1869 ZUKUNFTSWERK STADT, die Rahmen und Basis für einen vielfältigen Marktplatz der Innovationen,  Denk-Erinnerungs-Frei-Spielräume und ein Bürgerbüro sein wird. So wie der künftige Eigentümer des Areals viele Aspekte der Quartiersentwicklung in womöglich ganz neuer  Form angehen  wird, möchten wir, zusammen mit Ihnen, die wir alle langjährige Nutzer, Besucher und Gestalter des Quartiers sind, grundlegende Fragen aus verschiedensten Blickwinkeln offen betrachten: Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam leben? Und wie sähe eine Stadt aus, die sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander Mittelpunkt und Maßstab bildet? 

JETZT IST ZEIT!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und halten Sie auf dem Laufenden!

Unser thematisches Konzept „raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste“ der letzten 7 ahre und für die Zukunft in der ehemaligen Haupt­verwaltung der KHD und weltweit ers­ten Gasmotorenfabrik war und ist es, exemplarisch die Zusammenhänge von Industrialisierung 1.0 – Industrialisie­rung 4.0 und dem zeitgleich ablaufen­den gesellschaftlichen Wandel der letz­ten 150–200 Jahre zu durchleuchten und in Zusammenhang zu bringen. 

Seit sieben Jahren arbeiten wir bereits an einem „säkularen Dom“ im rechts­rheinischen Köln – einem offenen und fragenden Ort der Reflektion des welt­lichen/industrialisierten Köln. Dieses Monument der Mobilisierung, gebaut ab 1869, steht in direkter zeitlicher und gesellschaftlicher Verbindung zur Fertigstellung des Doms 1880 im linksrheinischen Köln und ist so­mit, wie sein geistliches Pendant, ein Teil unserer heutigen pluralistischen Wertevorstellung.

Wir arbeiten transdisziplinär an den Phänomenen unserer Zeit und versu­chen durch den andauernden Pers­pektivenwechsel der Disziplinen einen polydimensionalen Raum der Ereig­nisse und der Zeit zu produzieren, der einerseits Kunst und Theater in seiner Ausdrucksform stärkt, als auch einen generationenübergreifenden außer­schulischen Lernraum erzeugt,indem Menschen komplexe Zusammen­hänge hautnah erleben können. 

Unsere begehbare theatrale Installa­tion auf 8000 qm soll als eine Werkstatt der Künste und der Wissenschaften verstanden werden. In dieser Werk­statt treffen, diskutieren und arbeiten Menschen aus allen gesellschaft­lichen Bereichen. Der raum13 ist ein integrierendes Kunstprojekt, das auf gesellschaftliche Herausforderungen bzw. Phänomene reagiert und den so­genannten Hochkulturcharakter eben­ so im Blick hat wie die kulturelle bzw. künstlerische Basis. Strukturell muss der raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste mit Themen wie Bil­dung, Kreativwirtschaft, Stadtentwick­ lung und Teilhabe verknüpft werden.

Die größte kulturelle Aufgabe in einer rasant wachsenden Stadt wie Köln ist es, Freiräume zu schaffen; nicht nur physisch, sondern auch im Geis­te. Gerade hier im rechtsrheinischen Köln, an solch einem historisch und energetisch aufgeladenen Ort der Er­findung und Entwicklung, einem Ort des Denkens und der Arbeit, ist ein kreativer Ort entstanden, der mit rela­tiv wenig Mitteln in den letzten 5 Jah­ren außerordentliche, auch überregi­onale Reputation erreicht hat. Diese Skizze, weitergedacht und in einen kommerziellen Kontext gestellt, ist bundesweit einzigartig. 

raum13 – Werkstatt und Marktplatz 

Was wären die Orte, an denen sich eine andere Form von Öffentlichkeit Raum verschafft, an die alle, auch die Leute aus den Vorstädten, gern kommen, an denen Integration und Bildung und all die Gemeinschaftserlebnisse stattfin­den, die neben Arbeits­ und Aufstiegs­möglichkeiten entscheidend sind für eine funktionierende Gesellschaft?

raum13 – der Orte zum Leben erweckt 

Was kann ein Kunst­ und Kulturort heute für eine Stadt sein? Die Art, wie wir heute ein Museum oder ein Theater benutzen, ändert sich. Vie­le kommen nicht mehr nur um Kunst zu sehen: Heute sieht man Menschen mit Laptops und Mobiltelefonen auf den Dachterrassen und in den großen Hallen sitzen, sie nutzen das Museum als ein kollektives Wohnzimmer. Das Öffentliche und das Intime; Privates findet am selben Ort statt. Könnte das Museum da wieder das werden, was es ganz früher war in der Antike, als es kein Einzelbau war, sondern ein gan­ zes Stadtviertel, in dem Gaukler auf­traten, Bürger flanierten und Erzählern zuhörten und Skulpturen und Kunst­stücke bestaunten – wie sähe heute so ein Ort aus für eine Gesellschaft des 21. Jahrhunderts und ihre veränderten sozialen Rituale?

Ein Kunst­ und Kulturort kann etwas ganz Unterschiedliches sein: einmal ein Kloster, um sich aus der Stadt zurück­zuziehen, einmal eine Maschine zur Ak­tivierung der Außenwelt.

Was fehlt unseren Städten und was soll mit Steuergeldern gefördert werden – was muss der Staat seinen Bürgern und was müssen die Bürger ihren Mitbürgern bauen als Gegenräume zu den Shoppingmalls und den Mono-Quartieren? 

raum13 gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, RheinEnergie Stiftung Kultur, Landschaftsverband Rheinland, Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen 


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Samstag
19. Mai
19:30 Uhr
LAB 1869 ZUKUNFTSWERK STADT
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Sonntag
20. Mai
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Sonntag
20. Mai
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