JETZT IST ZEIT

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SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, LIEBES PUBLIKUM, LIEBE FREUNDE UND FÖRDERER VON RAUM13,

HOPE : DIE KUNST DER TRANSFORMATION – WIRD BIS ENDE 2020 VERLÄNGERT 

Transdisziplinäre ZukunftsWerkStadt im Otto-&-Langen-Quartier – Sechs Hektar Stadt: Otto-&-Langen 2.0 – Ein Modellquartier für Köln – Expert*innen aus Kunst, Wissenschaft, Stadtentwicklung, Politik, Verwaltung und Bürgerschaft arbeiten an einem ebenso innovativen wie realisierbaren Neuansatz der Kunst & Stadtentwicklung – Schwerpunkt 2020 Mobilität & Klima mehr

Das Quartier für zu Hause! Unser Buch Zukunft Werk Stadt für 50 Euro kann in unserem Kiosk vor Ort erworben werden. Auf Wunsch senden wir auch gerne Exemplare des Buches zuzüglich Versandkosten zu. Zur Unterstützung hat das Studio Breidenich eine Siebdruckedition aufgelegt, die für kleines oder großes Geld (50x70cm, 3farbig, Holzrahmen oder 13x18cm, 1farbig, Schutzhülle) erhältlich sein wird. Der Erlös fließt komplett in das Projekt! 

Auch wenn HOPE die Zukunft des Quartiers verhandeln will, sind die jüngste Vergangenheit und die gegenwärtige Situation von Brisanz und begleiten die ZukunftsWerkStadt. Am 30. Oktober 2019 erhielt die raum13 gGmbH die Kündigung ihres Mietverhältnisses im Verwaltungstrakt der ehemaligen Klöckner-Humboldt-Deutz AG. Das Vorhaben, das Otto-&-Langen-Quartier in ein Modellquartier zu überführen, ist damit in Gefahr. Die Stadt Köln setzt sich in einmaliger Geschlossenheit über Parteigrenzen hinweg dafür ein, die politischen und planungsrechtlichen Weichen zu stellen, um das Vorhaben ins Gelingen zu führen. Die Chance und Verantwortung, gemeinsam Stadt zu machen und Handlungsideen zur Umsetzung zu führen, sind ganz konkret, sie müssen jetzt wahrgenommen werden – HOPE

Wir bedauern sehr, dass gegen die raum13 gGmbH jetzt eine Räumungsklage gerichtsanhängig ist. Natürlich werden wir uns weiterhin um eine einvernehmliche Lösung bemühen. Dabei freuen wir uns über die breite Unterstützung. Politiker*innen aller demokratischen Parteien im Kölner Stadtrat sowie zahlreiche und namenhafte Vertreter*innen aus Kunst, Wissenschaft, Design, Denkmalschutz, Architektur, Recht, Stadtentwicklung und Stadtgesellschaft stehen an unserer Seite und sind Teil unserer Bewegung. Am 22.Mai verabschiedete nun der Rat der Stadt Köln eine richtungsweisende Resolution zum Verbleib von raum13 und setzt damit ein lautes Signal für Kunst und Stadtentwicklung. 

Am 22. Mai 2020 verabschiedet der Rat der Stadt Köln eine richtungsweisende Resolution zum „Otto-&-Langen-Quartier“ und setzt damit ein lautes Signal für Kunst und Stadtentwicklung.

Mit der Resolution bezieht die Stadt Köln – wieder mit bemerkenswerter Einigkeit im Rat – Stellung dazu, wie der Entwicklungsprozess im Otto-&-Langen-Quartier gestaltet werden soll: Im Quartier soll unter Berücksichtigung des kulturellen Erbes und des Denkmalschutzes ein urbaner Nutzungsmix aus Wohnen, Soziales, Kunst und Kultur sowie Gewerbe entstehen – und zwar mit der Kunst im Zentrum. Laut Erklärung soll die Künstlerinitiative raum13 gGmbH, die seit 2011 dafür Sorge trägt, dass die Industriebrache des einstigen Weltkonzerns Klöckner-Humboldt-Deutz nicht Vergessen und Verfall preisgegeben sondern in eine zukunftsträchtige Entwicklung geführt wird, weiter „Ankerpunkt“ für „eine ganzheitliche Entwicklung des Quartiers“ bleiben. Der Rat  spricht sich explizit für den Verbleib von raum13 in den Räumen des Verwaltungsriegels des sechs Hektar großen ehemaligen Industrieareals aus und fordert den Eigentümer, einen privaten Investor, auf, seine Anfang Mai ausgesprochene Räumungsklage zurückzuziehen und die Kündigung auszusetzen. 

Mit diesem kraftvollen Bekenntnis zu raum13 wird die Bedeutung des jahrelangen Einsatzes der Initiative im Speziellen und die Rolle von Kunst und Kultur in der Stadtentwicklung im Allgemeinen gewürdigt. Mit beachtlicher Deutlichkeit unterstreicht der Rat, dass die Stadt Köln in diesem Entwicklungsprozess neue Wege beschreiten will. Die Resolution bekräftig nicht nur die Ernsthaftigkeit, mit der die Stadt Köln an einem innovativen Entwicklungskonzept arbeiten möchte, sondern setzt auch ein lautes Signal, dass der Kunst dabei eine zentrale Rolle zuzuschreiben ist. Dieses Signal schallt weit über das „Otto-&-Langen-Quartier“ hinaus und sollte auch vom derzeitigen Eigentümer gehört werden. Der Kauf des Areals durch die Stadt und der Verbleib von raum13 wären die ersten Schritte hin zur Umsetzung eines Projektes, mit dem Köln zu einem europaweiten Vorbild in Sachen Stadtentwicklung werden könnte.

Am 26. März 2020 stimmte der Stadtrat zuvor einstimmig der Beschlussvorlage der Verwaltung über das besondere Vorkaufsrecht für das Gebiet Otto und Langen-Quartier in Köln-Mülheim nach § 25 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 Baugesetzbuch zu. Verwaltung und Politik haben die grundsätzliche Bedeutung für die Entwicklung des gesamten Bereiches erkannt. Seit dem 08. April 2020 ist dies auch im Kölner Amtsblatt verbrieft. Mit diesem überparteilichen Beschluss des Rats der Stadt Köln, den bisher in Privatbesitz befindlichen Verwaltungstrakt der ersten Gasmotorenfabrik im Mülheimer Süden sowie die angrenzende 5 Hektar große Fläche des Landes NRW mit dem beeindruckenden Hallenensembble über das  besondere Vorkaufsrecht in die öffentliche städtische Hand zu überführen, hat die Stadt Köln bereits Verantwortung für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des „Otto-&-Langen-Quartiers“ übernommen.

Einigkeit auch in den vorherigen politischen Gremien! Die Frage, ob das ehemalige KHD-Gelände an der Deutz-Mülheimer Straße wie die umliegenden Gebiete zu Höchstpreisen an Private verkauft wird, oder ob die Stadt selbst ein Vorkaufsrecht in Anspruch nimmt, um eine vorbildliche Quartiersentwicklung und den Erhalt der Industriedenkmäler zu sichern, wurde in mehreren Gremien bereits beantwortet. Der Stadtentwicklungsausschuss hat sich am 16.März 2020 einstimmig für den Kauf ausgesprochen, ebenso wie zuvor bereits der Liegenschaftsausschuss am 10. März 2020.

Einigkeit bei allen demokratischen Parteien: Am 07.Februar 2020 starteten Vertreter*innen aus der Politik eine beherzte Rettungsaktion. Über alle Parteigrenzen hinweg einigten sich CDU, Grüne, SPD, Linke und FDP auf eine gemeinsame Erklärung zum Otto-&-Langen-Quartier. Die Vertreter*innen aus den Ausschüssen Kultur, Stadtentwicklung und Liegenschaften sprachen sich einstimmig für den Verbleib von raum13 als Ankerpunkt zur Entwicklung des Quartiers aus. Zudem sollen die zum Verkauf stehenden Flächen von der Stadt Köln erworben werden und in eine verantwortungsbewusste Entwicklung übergehen, die die Gemeinwohlrendite für Kölnerinnen und Kölner ins Zentrum stellt. Parteiübergreifende Erklärung "Aufbruch in eine neue Art der Stadtentwicklung in Köln" 

Einigkeit in der Kölner Bürgerschaft! Zahlreiche namenhafte Unterstützer*innen haben sich zu Wort gemeldet. Auf unserem neuen YouTube-Kanal finden Sie die ersten veröffentlichten Videobotschaften, in den nächsten Tagen werden weitere folgen. Bürger*innen appellieren in diesen Videobotschaften an die politischen Entscheidungsträger*innen und weisen auf die mit dem Kauf verbundene einzigartige Chance für Köln hin. Zeigen Sie gerne Ihre Unterstützung durch Kommentare und schließen Sie sich den Botschaften an. 

Aktuelle Pressestimmen:

Links zu den 1. Unterstützungserklärungen:

Weitere Informationen zum Reallabor 1869 Zukunfts Werk Stadt: 

 
Herzliche Grüße
Anja Kolacek, Marc Leßle und das gesamte raum13- Team
raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste
Deutz-Mülheimer Straße 147-149, Köln 

 

 

 


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