JETZT IST ZEIT

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HERZLICH WILLKOMMEN!

AUFRUF SOLIDARITÄT 13.03.2020

PARTEIÜBERGREIFENDE ERKLÄRUNG ZUM OTTO-&-LANGEN-QURTIER 14.02.2020

KÖLNER POLITIKER STARTEN RETTUNGSAKTION FÜR DAS OTTO-&-LANGEN- QAURTIER | Kölner Stadtanzeiger | von Helmut Frangenberg 15.02.2020 - 14.02.2020

STADTGESCHICHTE ZU VERKAUFEN – Die imposante frühere KHD-Hauptverwaltung ist auf dem Markt- Stadt will eingreifen von Helmut Frangenberg KSTA 23. /24. November - 23.11.19

DEUTZER APPELL – zum Erhalt und zur zukünftigen Nutzung des ehemaligen Geländes der Klöckner-Humboldt-Deutz AG in Köln-Mülheim, Verfasser: Kunst- und Wissenschaftbeirat des Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste

ZUKUNFTS WERK STADT_DAS BUCH 

ZUKUNFTS WERK STADT - Martin Stankowski über das Buch und die gleichnamige Ausstellung in der IHK - WDR Scala 

ZUKUNFTS WERK STADT_DER FALTPLAN 

VERSUCHSGELÄNDE FÜR STÄDTEBAU – Initiative von Künstlern will sich an der Entwicklung früherer Industrieflächen in Mülheim beteiligen - von Helmut Frangenberg Kölner Stadt-Anzeiger - 11.09.19

DEUTZE GESCHICHTE - Die Bedeutung dieses Orts ist kaum zu ermessen: Es war nicht Stuttgart, es war nicht Detroit. Es war an einer Durchfahrtsstraße auf der rechten Rheinseite, wo der Viertaktmotor entstand. Welt am Sonntag von Frank Lorentz 26.05.19

AUF DEN PUNKT … ob die Kölner selbst wissen, wo das Herz ihrer Stadt zu suchen ist, speziell das industrielle Herz? - KSTA - von Barbara Schock Werner aufgezeichnet von Joachim Frank- 26.06. 2018

WEITERE RAUM13 PRESSESTIMMEN

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, LIEBES PUBLIKUM, LIEBE FREUNDE UND FÖRDERER VON RAUM13,

im Zuge der Verkaufsbestrebungen unseres Vermieters wurde der raum13 gGmbH zum 30. April 2020 die Kündigung ausgesprochen. Die Zukunft des Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste und damit auch der Gasmotorenfabrik Deutz ist durch diese Entwicklung in hohem Maße gefährdet. 

Dies ist auch den politischen Sprecher*innenn der Ausschüsse aus Kultur, Stadtentwicklung und Liegenschaft bewußt. Parteiübergreifend haben sie sich für den Verbleib von raum13 als Ankerpunkt zur Entwicklung des Quartiers ausgesprochen. Zudem sollen die zum Verkauf stehenden Flächen  von der Stadt Köln erworben werden und in eine verantwortungsbewusste Entwicklung übergehen, die die Gemeinwohlrendite für Kölnerinnen und Kölner ins Zentrum stellt. Pressestimmen |  Deutzer Appell | Interfraktionelle Erklärung | Appell Kölner Kulturrat | Appell Stiftung Trias | Appell Ehrenamtler*Innen Mülheimer Nacht | Faltplan

Das für den Mai geplante transdisziplinäre Reallabor 1869 Zukunfts Werk Stadt wird aus gegebenen Anlass bereits am 13. 03. 2020 um 19 Uhr mit einem gemeinsamen öffentlichen Appell starten. Folgend werden Expert*innen und Vertreter*innen verschiedenster Institutionen und Initiativen mit Stadtparcours, Führungen, Stehgreifen, Werkstätten, Performances auf die Bedeutsamkeit dieses Areals aufmerksam machen.  

JETZT IST ZEIT – AUFRUF SOLIDARITÄT 13.03.2020 - SCHLIESSEN SIE SICH DEN BISHERIGEN APPELLEN UND ERKLÄRUNGEN AN! 

Alle aktiven und Initiative ergreifenden Menschen Kölns, denen das kulturhistorische Erbe des Otto-&-Langen-Quartiers ebenso am Herzen liegt wie uns, sind aufgerufen am 13.03.2020 | 19.00 Uhr im Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste zu einem gemeinsamen Appell für eine behutsame, innovative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung zusammenzukommen. Schliessen Sie sich den bisherigen Appellen und Erklärungen an und werden Sie Teil der Bewegung Zukunfts Werk Stadt!

Zukunfts Werk Stadt: Unsere gemeinsame Sorge und Verantwortung soll uns zusammenführen. Wir sind von der Entwicklung in unserer Stadt betroffen und suchen nach Lösungen.

Köln als eine der ältesten und größten Kulturstädte in Deutschland hat die einzigartige Chance, auf dem Gelände der ersten Gasmotorenfabrik der Welt das Reallabor 1869 Zukunfts Werk Stadt weiter zu entwickeln. Gleichberechtigte Akteure aus Kunst, Design, Architektur, Raumplanung, Stadtgeschichte, Geisteswissenschaften und Zivilgesellschaft betrachten offen eine entscheidende Frage aus verschiedenen Blickwinkeln: die Frage, wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen. 

Auf das Bauprojekt Quartier bezogen, wird hierbei bewusst auf gängige Methoden, Gewohnheiten oder Denk-Einheiten aus dem Bereich Stadtplanung und Stadtentwicklung verzichtet. Auf einer Linie mit dem Fluchtpunkt Stadt befindet sich der Baustein Quartier. Statt Isotopen oder monokultureller (Nicht-)Orte, enstehen polydimensionale Räume, die sowohl ein vielfältiges Zusammenleben als auch verschiedenartige Antworten auf derzeit brisante stadtgesellschaftliche Fragen ermöglichen. Die gegenwärtig wichtigsten Aufgaben: Wohnen, Arbeit, Umwelt, Mobilität, Inklusion, Diversität, Beteiligung und Demokratie. 

Allen diesen Aufgaben liegen unsere gemeinsamen Werte zugrunde, unsere gemeinsame Kultur, auf der alle unsere gesellschaftlichen Verabredungen basieren, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, über Generationen erkämpft und ausgehandelt, ist es nur folgerichtig, wenn wir diesen universellen Geist in unsere gesellschaftspolitischen Überlegungen mit einbeziehen. 

Wie sähe eine Stadt aus, die sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander Mittelpunkt und Maßstab bildet? 

  • Wir freuen uns auf viele spannende Gespräche und Begegnungen! 
  • Herzliche Grüße
  • Anja Kolacek, Marc Leßle und das gesamte raum13- Team

Anbei: Deutzer Appell, Appell Stiftung Trias, Interfraktionelle Erklärung, Konsequenzen Auszug kurz skizziert

 

DEUTZER APPELL
zum Erhalt und zur zukünftigen Nutzung des ehemaligen Geländes der Klöckner-Humboldt-Deutz AG in Köln-Mülheim

Das Areal der Klöckner-Humboldt-Deutz AG mit den ehemaligen Sozial- und Verwaltungsgebäuden, der Gießerei und der denkmalgeschützten Möhringhalle in Köln-Mülheim (im Stadtentwicklungsplan kurz "Otto und Langen-Quartier") ist ein für Köln in vielerlei Hinsicht einzigartiger Ort. Es ist das einzige Areal im ehemaligen Industriegebiet des Mülheimer Südens, das noch großteils zusammenhängend in seinem historischen Bestand erhalten ist, mit einer überragenden historischen Bedeutung als Geburtsort des von Nicolaus August Otto erfundenen Viertaktmotors. Durch die Inwertsetzung der Sozial- und Verwaltungsgebäude durch das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste sind die Räumlichkeiten und die Geschichte dieses Ortes in den letzten Jahren über 60.000 interessierten Bürger*innen zugänglich geworden. Dies zeugt von einem großen Interesse an der einstigen Bedeutung und der zukünftigen Gestaltung des Quartiers in der Kölner Bürgerschaft.

Als Kunst- und Wissenschaftsbeirat des Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste, als Expert*innen in verschiedenen Belangen der Stadtentwicklung und nicht zuletzt als Bürger*innen der Stadt Köln appellieren wir an Sie als maßgebliche politische Entscheidungsträgerin, sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Areal der Klöckner-Humboldt-Deutz AG in Köln-Mülheim einzusetzen und eine sanfte und partizipative Entwicklung aktiv zu unterstützen.

Niemand will dabei eine Musealisierung der Anlage. Es geht vielmehr um eine angemessene Lösung, die sich an Projekten wie der Zeche Zollverein oder dem Landschaftspark Nord in Duisburg (Hüttenbetrieb-Meiderich) orientiert. Mehr noch könnte das Kölner Carlswerk als Richtschnur dienen. Internationale Beispiele wären in Frankreich die Île de Nantes, eine zur Stadt Nantes gehörende 256 ha große Loireinsel, das Hüttenwerk Belval-Ouest in Luxemburg (Esch-sur-Alzette) oder das RDM-Gelände im Hafen Rotterdam. Wir befürworten einen urbanen Nutzungsmix unter weitgehender Berücksichtigung der historischen Bausubstanz und unter Zufügung erstklassiger Neubauten.

Ganz besonders setzen wir uns ein für eine Zusammenführung von Kunst und Stadtentwicklung, wie sie in vorausgegangenen Zukunftswerkstätten ‚LAB1869‘ und ‚Zeitspiralfedern‘ auf dem Gelände der Gasmotorenfabrik Deutz schon lebendig wurde. Hier hat sich fast naturwüchsig diese Kombination aus Stadtentwicklung und Kunst ergeben, um in einem behutsamen städtebaulichen Prozess die Themen Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Ökologie zusammenzuführen. 

Wir appellieren an Sie, einen solchen zukunftsfähigen Ansatz der Quartiersentwicklung zuzulassen und damit ein Zeichen für eine Form der Stadtentwicklung zu setzen, die eine Gemeinwohlrendite für Kölnerinnen und Kölner ins Zentrum stellt.

Zudem ist die Zukunft der Gasmotorenfabrik Deutz durch die Verkaufsabsichten eines der dort bisher engagierten privaten Grund- und Gebäudeeigentümers in hohem Maße gefährdet. Auch dieser Teil der Gesamtanlage sollte nicht allein finanziellen Verwertungs- und individuellen Gewinninteressen unterworfen sein.  Die Möglichkeit, das NRW-Urban-Gelände und die überwiegend denkmalgeschützten Gebäude an der Deutz-Mülheimer Straße in einer Hand zu vereinen, ist eine große Chance für eine für Köln Akzente setzende Quartiersentwicklung. Dadurch wäre eine zusammenhängende Entwicklung des Geländes möglich. Eine sich abzeichnende Interessenkollision zwischen zwei widerstreitenden Investoren könnte verhindert werden. Diesem Anliegen ist dieser Appell hauptsächlich gewidmet:

Wir halten es für geradezu geboten, dass die Stadt Köln an diesem für Köln und weit darüber hinaus so geschichtsträchtigen Ort und in dieser Situation ihr Vorkaufsrecht für die zum Verkauf anstehenden Bauteile und Flächen nutzt.

Wenn es zusätzlich gelingt, auch die Flächen von NRW-Urban in städtisches Eigentum zu überführen, wäre dann eine optimale Grundlage für eine wegweisende Entwicklung gegeben. Nur mit dieser Voraussetzung wird es möglich sein, ein Quartier zu schaffen, in dem die architekturhistorisch und kulturell bedeutsame Substanz erhalten werden kann und das zugleich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bietet, um so den einstigen Innovationsort der Motorisierung – die erste Gasmotorenfabrik der Welt – in einen Ort der Zukunftsgerichtetheit für Köln umzuwandeln.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit der Stadt Köln die Chance, einen neuen Nukleus für den rechtsrheinischen Wirtschaftsstandort zu gestalten, der Raum für Innovation und Kreativität bereitstellt und als Pendant zur nahe gelegenen Kölner Messe als Auslage für die Innovationskraft Kölns in den dort vertretenen Sektoren wirken kann.

Unterstützen Sie uns auf unserem Weg in die Zukunft
OTTO-LANGEN 2.0


Ergreifen Sie gemeinsam mit uns die Chance, hier ein Leuchtturmprojekt umzusetzen, das Innovation, Kreativität, Partizipation und den respektvollen Umgang mit der Geschichte als integrative Bestandteile der Stadtentwicklung versteht und somit weit über die Grenzen Deutschlands hinaus strahlen kann.

gezeichnet
Dipl.-Psych. Judith Behmer – Mitglied der Geschäftsführung rheingold institut
Prof. Dipl.-Ing. Paul Böhm – Architekt, Architekturbüro Paul Böhm; Institut für Entwerfen-Konstruieren-Gebäudelehre, TH Köln
Prof. Dr. Christof Breidenich – Professor für Mediendesign, bundesweiter Studiengangleiter Design, Hochschule Macromedia, Campus Köln
Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Hans-Joachim Gehrke – Präsident a.D. des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin; Professor für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Prof. em. Dr. Walter Buschmann – Lehrauftrag Industriedenkmalpflege RWTH Aachen University; Vorstandsvorsitzender Rheinische Industriekultur e. V.
Dr. Winfried Gellner – ehemaliger Kulturamtsreferent; ehemaliges Mitglied im Theaterbeirat der Stadt Köln
Anke von Heyl – Kunsthistorikerin, Museumspädagogin, Autorin
Prof. Dr. Uwe Schneidewind – Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer der Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH; Professor für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit
Dr. Ulrich S. Soénius – Stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK Köln; Vorstand und Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln

 

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Aufbruch in eine neue Art der Stadtentwicklung in Köln durch parteiübergreifendes Handeln. 

Am 7. Februar 2020 tagte auf Einladung des raum13 Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste eine Konferenz mit Vertreter*innen aller demokratischen Fraktionen im Rat der Stadt Köln und des Kunst- u. Wissenschaftsbeirats des Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste. Es wurde in Hinsicht auf die zukünftige Entwicklung des Otto-&-Langen-Quartiers in Mülheim-Süd Einigkeit erzielt, dass nun offensiv Schritte eingeleitet werden müssen, um dem öffentlichen und bürgerschaftlichen Interesse an einer innovativen urbanen Stadtentwicklung Geltung zu verschaffen: 

1. raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste soll weiterhin den Ankerpunkt im ehemaligen Hauptverwaltungstrakt der Gasmotorenfabrik Deutz für eine ganzheitliche Entwicklung des Otto-Langen-Quartiers in einem gemeinwohlorientierten Nutzungsmix aus Wohnen, sozialen, kulturellen und gewerblichen Nutzungen bilden. Der derzeitige Eigentümer soll kurzfristig gemeinsam überzeugt werden, die Kündigung zum 30.04.2020 auszusetzen und den derzeitigen Mieter, die raum13 gGmbH, in den Räumen zu belassen. Diese weitere Nutzung sichert das denkmalgeschützte Gebäude zugleich vor Vandalismus und Verfall. 

2. Die Stadt Köln bzw. eine städtische Entwicklungsgesellschaft soll den Kauf der Flächen des Otto-Langen-Areals von der Landesgesellschaft NRWUrban und auch den Kauf der alten KHD- Hauptverwaltung vom privaten Eigentümer anstreben. Zugleich soll der Rat kurzfristig geeignete planungsrechtliche Schritte einleiten, um die kommunalen Ziele einer innovativen urbanen Entwicklung sichern zu können. So wird der Raum geöffnet, damit sich die Ideen für ein Kölner Labor für eine innovative urbane Stadtentwicklung überhaupt entfalten können. 

Teilnehmende Vertreter*innen der Politik 
Lorenz Deutsch, MdL, FDP, Sprecher Ausschuss für Kultur und Medien im Landtag Michael Frenzel, MdR, SPD, Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss Niklas Kienitz, MdR, CDU, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses Jörg Frank, MdR, GRÜNE, Vorsitzender des Liegenschaftsausschusses 
Michael Weisenstein, MdR, Die Linke, Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss Prof. Klaus Schäfer, MdR, SPD, kulturpolitischer Sprecher Sabine Pakulat, Mdr, GRÜNE, Sprecherin im Stadtentwicklungsausschuss Sebastian Tautkus, Die Linke, Auschuss Kunst und Kultur 
Dr. Ulrich Wackerhagen, FDP, kulturpolitischer Sprecher 
Sich anschließende Vertreter*innen der Politik 
Brigitta von Bülow, MdR, GRÜNE Sprecherin im Kulturausschuss Thor Zimmermann, MdR, Die Guten 
Teilnehmende Vertreter*innen des Kunst- u. Wissenschaftsbeirats des Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste Judith Behmer (Mitglied der Geschäftsführung rheingold institut) Prof. Paul Böhm (Architekturbüro Paul Böhm, TH Köln) 
Prof. Dr. Christof Breidenich (Professor für Mediendesign, Hochschule Macromedia, Köln) Prof. Dr. Walter Buschmann (Lehrauftrag Industriedenkmalpflege RWTH Aachen University; Vorstandsvorsitzender Rheinische Industriekultur e. V.) Dr. Winfried Gellner (Kulturamtsreferent a.D.; ehemaliges Mitglied im Theaterbeirat Köln) Anke von Heyl (Kunsthistorikerin, Museumspädagogin, Autorin) 
Dr. Ulrich Soénius (Stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK Köln; Vorstand und Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln) 
Teilnehmende Vertreter*innen der Initiative raum13 Zukunfts Werk Stadt 
Kerstin Asher (startklar a&b GmbH) Joachim Boll (startklar a&b GmbH) Anja Kolacek (raum13 gGmbH) Thea Kuhs (Vertreterin der ehrenamtlichen Mitarbeiter) Marc Leßle (raum13 gGmbH) 
Bodo Marciniak (Marciniak Architekten GmbH) 
Sich anschließende Vertreter*innen der Initiative raum13 Zukunfts Werk Stadt 
Stiftung Trias 

KONSEQUENZEN DER KÜNDIGUNG

Der Auszug von raum13 bedeutet: 9 Jahre Aufbauarbeit & 2 Millionen Euro Investition (durch die Stadt Köln, den LVR, die Rheinenergie Stiftung Kultur, dem Land NRW, privaten Geldern und Erwirtschaftung durch die Unternehmung selbst) würden nicht in eine nachhaltige Entwicklung überführt und gingen für die Stadt Köln und das Land NRW unwiederbringlich verloren.
1. die von raum13 bewahrten und instandgesetzten Gebäudeteile würden, wie die umliegenden Flächen innerhalb von 2 Wochen durch Vandalismus und Wettereinflüsse zerstört. Historisches Inventar wie Vorstandszimmer, Betriebsrat oder Duschräume gingen für immer verloren
2. die durch die Belebung/Bespielung aufgebaute Infrastruktur von Strom- und Wasserzu/abfuhr würde auf 0 gesetzt (der Erhalt dessen würde u.a. eine sofortige weitere zukünftige Zwischennutzung ermöglichen)
3. Zerschlagung aufgebauter regionaler und internationaler Netzwerke von: Besucher*innen, Ehrenamtler*innen, Koopertationsspartner*innen aus Hochschulen, Schulen, Verbänden, Kreativwirtschaft, Stiftungen, Künstler*innen, zukünftige Investor*innen/Nutzer*innen wie Genossenschaften, Baugruppen oder Einzelinvestoren
4. Ein in Mülheim Süd etablierter und renommierter Kunst - u. Kulturraum als Begegnungsraum, Erinnerungsraum, Denk-Spiel und Freiraum ginge samt Zukunftslabor für eine Urbanität des 21. Jahunderts unwiederbringlich verloren. 
und das bevor über die endgültigen Eigentumsverhältnisse und die zukünftige Nutzung, bzw. Entwicklung des Areals Otto-&-Langen Quartier, politisch und rechtlich entschieden werden konnte.

Basierend auf den seit 2011 durchgeführten Projekten sowie vor dem Hintergrund der europaweiten Ausschreibung des Geländes seitens NRW.Urban richtet raum13 mit den künstlerischen Projekten seit Ende 2017 den Fokus auf einen kollaborativen Planungsprozess zur Entwicklung eines Quartiers mit menschlichem Maßstab, in dem Kunst und Kultur als auch bürgerschaftliche Beteiligung nachhaltig, sprich von Anfang an, statt nachträglich oder nur symbolisch miteinbezogen werden. 

 

AUSGANGSSITUATION

Auf der letzten in öffentlicher Hand befindlichen Fläche im rechtsrheinischen Köln, auf ca. 5ha zwischen Deutz und Mülheim, soll das „Otto und Langen Quartier“ entstehen. Aus der ersten Gasmotorenfabrik der Welt, wo der Verbrennungsmotor die Dampfmaschine ablöste und dieser Motor bis in die heutige Zeit den Antrieb für Mobilität maßgeblich bestimmt, entsteht ein neues Stadtquartier. Im Herzen von Köln steht ein aus ideeller und auch baulicher Sicht potenzielles Weltkulturerbe, ein Zeuge der letzten mehr als 150 Jahre Moderne. An diesem Ort der Innovation ist mit dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ein Freiraum des Denkens und ein gesellschaftlicher Spielraum entstanden, der aus der Kraft der Kunst und Erinnerung uns für die zukünftigen Gegenwarten inspiriert und als Skizze für das im Prozess befindliche Quartier verstanden werden will. Als Akteur im Schnittfeld zwischen Kunst und Stadtgesellschaft arbeitet die raum13 gGmbH an der Produktion von Zwischen-Räumen als Begegnungsräume, die nicht nur Schichten der Vergangenheit zum Vorschein bringen, sondern auch eine ebenfalls vielschichtige Stadt-Utopie skizzenhaft gestalten. Auf Stadt bezogen, bieten Zwischen-Räume Antworten auf die Frage, wie wir gemeinsam leben wollen. Konkrete Fragestellungen, die mit künstlerischen Herangehensweisen neu beleuchtet werden, reichen von der Zukunft von Mobilität und Arbeit hin zu der Schaffung neuer Bildungs- und Wohnlandschaften.

Das renommierte Goethe-Institut setzt raum13 auf die Liste der 10 wichtigsten Projekte in der BRD, die sich erfolgreich mit der kulturellen Nutzung von historischen Industrieanlagen beschäftigen. Auf dieser Liste sind noch u.a. so bekannte Institutionen wie das Muffatwerk München, das Radialsystem V Berlin, die Kulturbrauerei Berlin und die Zeche Carl Essen. Wir, Anja Kolacek und Marc Leßle, werden unser Bestes geben, dieser Benennung, die wir als Auszeichnung empfinden, auch in Zukunft gerecht zu werden.

RAUM13 VIDEOTRAILER

raum13 gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, RheinEnergie Stiftung Kultur, Landschaftsverband Rheinland, Fonds Soziokultur, StadtBau Kultur NRW

 

 

 

 


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6. März
16:30 Uhr
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