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ZEITSPIRALFEDERN : FESTIVAL ⁄ 22.SEPTEMBER - 13. OKTOBER 2018

Stadt will KHD-Gelände kaufen – Verhandlungen mit Landesgesellschaft NRW Urban – Künstler organisieren „Zukunftswerk Stadt“ – Kölner Stadt Anzeiger – von Helmut Frangenberg 04.05.18

Kölner Stadt-Anzeiger // Auf den Punkt // … ob die Kölner selbst wissen, wo das Herz ihrer Stadt zu suchen ist, speziell das industrielle Herz? von: Barbara Schock Werner aufgezeichnet von Joachim Frank 26.06.2018

raum13 Videotrailer: https://www.youtube.com/watch?v=yG-

raum13 weitere Pressestimmen: http://www.raum13.com/service/press.php

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, LIEBES PUBLIKUM, LIEBE FREUNDE UND FÖRDERER VON RAUM13, 

auf der letzten in öffentlicher Hand befindlichen Fläche im rechtsrheinischen Köln, auf ca. 5ha zwischen Deutz und Mülheim, soll das „Otto und Langen Quartier“ entstehen. Aus der ersten Gasmotorenfabrik der Welt, wo der Verbrennungsmotor die Dampfmaschine ablöste und dieser Motor bis in die heutige Zeit den Antrieb für Mobilität, ob Automobil oder Flugzeug maßgeblich bestimmt, entsteht ein neues Stadtquartier. Im Herzen von Köln steht ein aus ideeller und auch baulicher Sicht potenzielles Weltkulturerbe, ein Zeuge der letzten mehr als 150 Jahre Moderne. An diesem Ort der Innovation ist mit dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ein Freiraum des Denkens und ein gesellschaftlicher Spielraum entstanden, der aus der Kraft der Kunst und Erinnerung uns für die zukünftigen Gegenwarten inspiriert und als Skizze für das im Prozess befindliche Quartier verstanden werden will.

Als Akteur im Schnittfeld zwischen Kunst und Stadtgesellschaft arbeitet die raum13 gGmbH an der Produktion von Zwischen-Räumen als Begegnungsräume, die nicht nur Schichten der Vergangenheit zum Vorschein bringen, sondern auch eine ebenfalls vielschichtige Stadt-Utopie skizzenhaft gestalten. Auf Stadt bezogen, bieten Zwischen-Räume Antworten auf die Frage, wie wir gemeinsam leben wollen. Konkrete Fragestellungen, die mit künstlerischen Herangehensweisen neu beleuchtet werden, reichen von der Zukunft von Mobilität und Arbeit hin zu der Schaffung neuer Bildungs- und Wohnlandschaften.

Wie sähe eine Stadt aus, die sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander Mittelpunkt und Maßstab bildet?

Im Rahmen des vierwöchigen Projekts LAB 1869 Zukunftswerk Stadt (Mai/Juni 2018) mit 52 involvierten Experten aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Architektur und Stadtplanung sowie engagierten und interessierten Bürgern und Besuchernwurde in einem transdisziplinären Werkstattformat die Gestaltung des zukünftigen Otto und Langen- Quartiers diskutiert und mit künstlerischen Herangehensweisen neu beleuchtet. Die transdisziplinären Ergebnisse dieses Laboratoriums werden künstlerisch in der Uraufführung: Zeitspiralfedern Festival (Premiere 22. September) transformiert und so ein sinnlich erfahrbares Ereignis (Zeitspiralfedern Festival 22. September bis 13. Oktober 2018).

Insgesamt begleiteten und beteiligten sich über 700 Besucher an den Wochenendveranstaltungen im Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste. Basierend auf den in den letzten sieben Jahren durchgeführten Projekten sowie vor dem Hintergrund der europaweiten Ausschreibung des Geländes seitens NRW.Urban richtete raum13 mit dem Projekt LAB 1869 den Fokus auf einen kollaborativen Planungsprozess zur Entwicklung eines Quartiers mit menschlichem Maßstab, in dem Kunst und Kultur als auch bürgerschaftliche Beteiligung nachhaltig, sprich von Anfang an, statt nachträglich oder nur symbolisch miteinbezogen werden. 

Die Frage „Wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen?“ führte im Rahmen des Projekts zu verschiedenartigen konkreten Antworten und Beispielen mit Vorbildcharakter für die Entwicklung des zukünftigen Otto und Langen-Quartiers. Zu nennen sind hier z.B. Exrotaprint in Berlin, die Samtweberei in Krefeld oder das Obdachlosenprojekt in Köln.

So konnten wir mit den beteiligten Experten, u.a. Andreas Schmitz, Investor und Geschäftsführer des Kölner Quartiers am Hafen und den Architekten Christian Schaller und Bodo Marciniak, die über umfassende und Jahrzehnte lange praktische Erfahrungen in der Umgestaltung bestehender Gebäudekomplexe verfügen wichtige Informationen für die weitere Planung und Entwicklung des Stadtquartiers gewonnen werden.

Ebenfalls unter den geladenen Experten war Barbara Förster, Leiterin des Kulturamts der Stadt Köln, Kulturamtsreferent der Stadt Köln a.D. Dr. Winfried Gellner sowie Prof. Dr. h.c. Hans-Joachim Gehrke, Althistoriker der Universität Freiburg und ehemaliger Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, der als Resümee seiner Beteiligung sagt: 

„Das LAB 1869 – Zukunftswerk Stadt zeigt exemplarisch, wie Partizipation erreicht und gefördert werden kann. Hier geht es um einen Raum in der Nähe, den man zu einem Raum der Nähe umgestalten kann. Und da es um Gestaltung geht, kommt in diesem Projekt der Kunst eine besondere Rolle zu, ganz zu Recht: Kunst setzt Partizipation voraus und fördert sie damit auf besondere Weise.“

Einen wertvollen Beitrag leistete Ralf Leppin der das Genossenschaftsmodell der Indianersiedlung in Köln vorstellte. Ein Finanzierungsmodell was in der Kunst und Kultur ein interessantes Vorbild sein könnte.

Ein vielfältiges Zusammenleben mit polydimensionalen Räumen, die verschiedenartige Antworten auf derzeit brisante stadtgesellschaftliche Fragen ermöglichen, kann unserer Ansicht nach nur erreicht werden, wenn die unterschiedlichsten Perspektiven aus Kunst, u.a. vertreten durch Prof. Dr. Christof Breidenich, Multimedia-Performancekünstler und Professor für Mediendesign an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, aus der Denkmalpflege, vertreten durch Prof. Dr. Walter Buschmann (RWTH Aachen), aus der Kreativwirtschaft, vertreten durch die Projekte der Kölner KulturPaten e.V. und Jack in the Box e.V., aus soziokultuerellen Projektenu.a. vertreten durch Jutta Pöstges(KAT18) oder Linda Rennings (Heimatlos in Köln e.V.) alsauch die Landesinitiative StadtBauKulturNRW, vertreten durch Dr. Hanna Hinrichs, an der Quartiersentwicklung beteiligt werden. 

Aufbauend auf diesem wertvollen und erfahrenen Netzwerk aus Experten und Unterstützern und den letzten sieben Jahren inhaltlicher und organisatorischer Arbeit ist die raum13 gGmbH bestrebt mittels der Mit- und Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger, einer Entwicklung aus dem Bestand, Nutzungsmischung, kultureller Vielfalt und sozialer Integration weiter an einer konkreten Umsetzung in einen gemeinwohlorientierten Stadtteil zu arbeiten.

Das renommierte Goethe-Institut setzt raum13 auf die Liste der 10 wichtigsten Projekte in der BRD, die sich erfolgreich mit der kulturellen Nutzung von historischen Industrieanlagen beschäftigen. Auf dieser Liste sind noch u.a. so bekannte Institutionen wie das Muffatwerk München, das Radialsystem V Berlin, die Kulturbrauerei Berlin und die Zeche Carl Essen. Wir, Anja Kolacek und Marc Leßle, werden unser Bestes geben, dieser Benennung, die wir als Auszeichnung empfinden, auch in Zukunft gerecht zu werden.


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Der performative Stadtparcours mit Prof. Dr. Christof Breidenich
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Die Konferenz: Denk- und Erinnerungsräume
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