LAB 1869 ZUKUNFTSWERK STADT_Die Kunst der Demokratie

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12.05. & 13.05. 2018 – DIE KUNST DER DEMOKRATIE | Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste | Otto-Langen-Quartier

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12.05. - 19:30 Uhr Eröffnung Fotoausstellung zum Quartier 
  • 20:30 Uhr Gespräch mit den anwesenden Fotografen, Andreas Schmitz - Quartier am Hafen, Bodo Marciniak - Obdachlosenprojekt - von der Straße zum Wohnprojekt, Lisa Hugger – Stiftung trias, ProjektExRotaprint Welche Räume braucht die Demokratie? Wie wird Kunst in stadtplanerische Entwicklungen eingebunden?
  • 13.05. – 12 Uhr Führung u.a. mit Anja Kolacek & Marc Leßle, Katja Gehrke & Marc Müller (Reservierung empfohlen)

  • 15 Uhr Eine Werkstatt in Bewegung mit: Katja Gehrke, Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, Christiane Müller

, Marc Müller

Zu dem Thema Die Kunst der Demokratie wurde am Samstag, den 12.05. um 19:30 Uhr die Fotoausstellung „Bestandsaufnahmen Otto-Langen-Quartier" eröffnet. Multiple Sichtweisen der verschiedenen Fotografen*1 erzeugen einen polydimensionalen Raum der Ereig­nisse und der Zeiten. Mit diesem Tag startete auch unser öffentlicher Aufruf Eure Fotos der ehemaligen KHD-Werke an der Deutz-Mülheimer Straße vorbeizubringen. Nach und nach werden diese in die bestehende Ausstellung integriert.  



In Anwesenheit einiger der Fotografen, dem Architekten Bodo Marciniak, Lisa Hugger von der Stiftung trias und dem Geschäftsführer des Quartiers am Hafen Andreas Schmitz folgte um 20:30 Uhr eine spannende Diskussion zu der Frage „Was bedeutet es, wenn die Kunst der Motor für stadtplanerische Entwicklungen ist und wie können wir aus dem Gestern das Morgen entwickeln?". 
 


Lisa Hugger ist Mitglied im Kuratorium der Stiftung trias und steuert schwerpunktmäßig Mehrgenerationen-Wohnprojekte. Die Stiftung trias hat sich zur Aufgabe gemacht die Spekulation mit Grund und Boden zu verhindern. Am Beispiel des Projektes ExRotaprint gGmbH in Berlin wird sie aufzeigen, dass sich Arbeit, Kunst und Soziales mit Wohnen vereinen lassen und somit ein heterogener Ort für alle gesellschaftliche Gruppen geschaffen werden kann. 



Bodo Marciniak ist Architekt und hat 1998 die Planung, Bauleitung und Betreuung eines Wohnprojektes mit ehemaligen Obdachlosen in der früheren belgischen Kaserne Klerken in Köln übernommen. Lasst Euch von Bodo Marciniak in die Entwicklung und Umsetzung des Projektes einführen! 
 


Andreas Schmitz wird anschaulich darlegen, dass sich Kunst und Stadtraumentwicklung nicht ausschließen! Aus einer ehemaligen Industriehalle wurde mit 86 Ateliers ein neues zu Hause für Künstler (Maler, Bildhauer, Medienkünstler, Musiker, Tänzer, u.a. Kreative) und die Kunst geschaffen. Das Quartier am Hafen verfolgt das Ziel, sich als wegweisende Kreativschmiede langfristig zu etablieren und sieht sich als Ort des interdisziplinären Austauschs.



Um rege Gesprächsbeteiligung der Besucher*innen wurde ausdrücklich gebeten.



Sonntag, der 13.05., widmete sich der Frage: Welche Räume braucht die Demokratie? Oszillierend zwischen Stadtgeschichte und Stadtentwicklung führten um 12:00 Uhr Anja Kolacek, Marc Leßle mit Katja Gehrke und Marc Müller durch das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste. Die Keimzelle der Weltmotorisierung steht dabei exemplarisch für den gesellschaftlichen Wandel von damals zu heute bis in die sich stetig verflüssigende Zukunft. 


Um 15:00 Uhr folgt eine Werkstatt in Bewegung mit Bühnenbildnerin und Innenarchitektin Katja Gehrke, dem Archäologen und früheren Präsidenten des Deutschen Archäologischen Instituts Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, dem Experimentalmusiker und Mitbetreiber der LABOR Projektgalerie am Ebertplatz Marc Müller und Christiane Müller, die für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ein Demokratieförderungsprojekt in NRW koordiniert.

Ein außergewöhnliches Gespräch, zu deren Beteiligung Besucher*innen ausdrücklich aufgefordert waren.

Fotografen*1 Alexander Calvelli, Martina Goyert, Max Grönert, Christoph Kraneburg, Arton Krasniqi, Günter Krämmer, raum13 Kolacek& Leßle