8. MÜLHEIMER NACHT

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raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste

20:00 und 22:00 - Führung durch das Kunstobjekt 

Künstlerische Leitung: raum13 Kolacek&Leßle

Dauer ca. 45 min – begrenzte Teilnehmerzahl 

Eintritt: 5 Euro

Wir residieren in der ehemaligen Hauptverwaltung von Klöckner-Humboldt-Deutz und in einem der fantastischsten Entwicklungsgebiete Kölns. Nirgendwo gibt es in dieser Stadt so viel Gestaltungsfreiraum wie zwischen Deutz und Mülheim. Jetzt wird ausgemacht wie der soziale Raum von morgen aussehen kann. Wer gestaltet? Wer entscheidet? Wie möchten wir leben, arbeiten, alt werden und unsere Kinder aufwachsen sehen? Wem gehört die Stadt? Muss die Kunst, müssen die Künstler sich einmischen oder sind sie nur immer einer der ersten Schritte zur Gentrifizierung unseres Stadtraums? Welche Rolle spielt raum13? Gestalten wir nicht schon mit, indem wir in den entstehenden Raum in Deutz-Mülheim durch künstlerische Aktionen interaktiv eingreifen? Können wir sichtbar machen, was im Verborgenen liegt? Was bewirken unsere reflexiven Impulse? Und was passiert, wenn wir aus diesem Raum herausgehen. Welche Rolle spielt Theater in unserer Gesellschaft und was für ein(en) Ort kann Theater sein und gestalten?

Real-Utopisch könnte das Theater doch ein Ort sein, der alle Freiheit besitzt die Gesellschaft widerzuspiegeln und in Frage zu stellen, sofern es sich frei von ökonomischen Legitimationsdruck artikulieren kann. Es könnte ein Ort sein, der durchaus eine »reinigende Kraft« besitzt.