MUSEUMS NACHT KÖLN

04. November 2017 ab 20 Uhr | raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste 

20:00 | 21.30 |23:00 - Theatrale Führungen Dauer ca. 45 min – begrenzte Teilnehmerzahl Künstlerische Leitung: Anja Kolacek und Marc Leßle

Museumsnacht Köln – eine Stadt im Kunstrausch - Speed-Dating mit großen Meistern, Ambientsounds zwischen mittelalterlichen Skulpturen und Direktorenführungen bei Nacht: 44 Stationen laden zur 18. Museumsnacht Köln und wir sind mit einem spannenden Programm dabei.

Tickets: Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre, Freier Eintritt für notwendige Begleitpersonen (gemäß Schwerbehindertenausweis)

Freie Fahrt: Inhaber eines gültigen Museumsnacht-Tickets können die Shuttle-Busse kostenfrei nutzen. 

Abendkasse: In allen beteiligten Museen und Kunstorten und an den Infozentralen der Museumsnacht am Neumarkt und vor dem Römisch-Germanischen-Museum ab 18 Uhr. An den Infozentralen ist EC-Zahlung möglich und erwünscht!

Vorverkauf: ab sofort online bei der Stadtrevue für 19 €, ab Oktober in allen teilnehmenden Häusern zum Abendkassenpreis vom 19 €, ab sofort bei allen Koelnticket-Vorverkaufsstellen, im Koelnticket-Callcenter unter 0221/2801 und online bei koelnticket.de für 21,50€ inklusive Gebühren und VRS-Ticket (beinhaltet An- und Abreise im VRS-Gebiet)

Tickets mit VRS-Fahrausweis für die An- und Abreise gibt es NUR im Vorverkauf bei koelnticket!

 

Museumsnacht Köln

Wir residieren in der ehemaligen Hauptverwaltung von Klöckner-Humboldt-Deutz und in einem der fantastischsten Entwicklungsgebiete Kölns. Nirgendwo gibt es in dieser Stadt so viel Gestaltungsfreiraum wie zwischen Deutz und Mülheim. Jetzt wird ausgemacht wie der soziale Raum von morgen aussehen kann. Wer gestaltet? Wer entscheidet? Wie möchten wir leben, arbeiten, alt werden und unsere Kinder aufwachsen sehen? Wem gehört die Stadt? Muss die Kunst, müssen die Künstler sich einmischen oder sind sie nur immer einer der ersten Schritte zur Gentrifizierung unseres Stadtraums? Welche Rolle spielt raum13? Gestalten wir nicht schon mit, indem wir in den entstehenden Raum in Deutz-Mülheim durch künstlerische Aktionen interaktiv eingreifen? Können wir sichtbar machen, was im Verborgenen liegt? Was bewirken unsere reflexiven Impulse? Und was passiert, wenn wir aus diesem Raum herausgehen. Welche Rolle spielt Theater in unserer Gesellschaft und was für ein(en) Ort kann Theater sein und gestalten?

Real-Utopisch könnte das Theater doch ein Ort sein, der alle Freiheit besitzt die Gesellschaft widerzuspiegeln und in Frage zu stellen, sofern es sich frei von ökonomischen Legitimationsdruck artikulieren kann. Es könnte ein Ort sein, der durchaus eine »reinigende Kraft« besitzt.

AKTUELLE AUSSTELLUNG " Der säkulare Dom" Seit sechs Jahren arbeiten Anja Kolacek und Marc Leßle bereits an einem "säkularen Dom" im rechtsrheinischen Köln – einem offenen und fragenden Ort der Reflektion des weltlichen / industrialisierten Köln. Dieses Monument der Mobilisierung, gebaut ab 1869, steht in direkter zeitlicher und gesellschaftlicher Verbindung zur Fertigstellung des Doms 1880 im linksrheinischen Köln und ist somit, wie sein geistliches Pendant, ein Teil unserer heutigen pluralistischen Wertevorstellung. Hier wird in den nächsten ein bis zwei Jahren ein komplett neuer Stadtteil entstehen. Welche Rolle spielt die Kunst in diesem Prozess? Was kann ein Kunst- und Kulturort heute für eine Stadt sein?

raum13 Kolacek& Leßle arbeiten transdisziplinär an den Phänomenen unserer Zeit und versuchen durch den andauernden Perspektivenwechsel der Disziplinen einen Poly - Dimensionalen Raum der Ereignisse und der Zeit zu produzieren, der Kunst und Theater in seiner Ausdrucksform stärkt als auch einen generationenübergreifenden außerschulischen Lernraum erzeugt, in dem Menschen komplexe Zusammenhänge hautnah erleben können.